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Archive für 22.5.2009
Preis der Besten 2009
22.5.2009 von Ben.
Der Reitsport lebt von Emotionen. Sagt man. Hört man. Glaubt man. Es stimmt ja auch, das vergangene Wochenende hat es bewiesen. In Warendorf am BLZ des DOKRs wurden die alljährlichen ” Preis der Besten” Meisterschaften ausgetragen. Nach dem super Erfolg von unserer Perspektivgruppe der “Buschreiter” eröffneten sich für manche andere Disziplinen am Samstag höchst unterschiedliche Erlebniswelten voller Inbrunst. Bei einem kurzen Abstecher zur Springprüfung der Ponyreitern musste ich zum Beispiel feststellen, dass der Wassergraben für manche Teilnehmer die Endstation war. Dazu gehörten leider auch Reiter, die eine weite Anreise zu der ersten Europameisterschaftssichtung in allen Bereichen “hoch zu Ross” hatten. Doch die Teilnehmer der Vielseitigkeit, auch die Krone der Reiterei genannt, hatten kein Problem mit diesem “Ungeheuer” an Wassergraben. Es wäre auch sehr unvorteilhaft, wenn unsere Pferde dort schon ein Problem hätten. Doch nun zu uns.
Bei wunderbarem Wetter und perfekten Bodenverhältnissen starteten wir mit der ersten Teildisziplin Dressur am frühen Morgen. Als die Dressur- und Springreiter noch in den Betten lagen und die Pfleger die Pferde fütterten, machte sich Julia mit ihrem ersten Pferd startbereit für die Dressur. Julia war an diesem Tag mit drei Pferden in der Eintages-Prüfung der Kl. M unterwegs und konnte sich auf tatkräftige Unterstützung ihrer Schwester Greta und ihrem Feund Stefan verlassen, die ihr als TT (Turniertrottel) zur Seite standen.
Für mich war dieses Wochenende etwas ruhiger. Ich hatte nur Wildling gesattelt. Unsere Dressur war zum Glück an diesem Wochenende wieder richtig gut. Nach dem unkonzentriertem und buckeligem Ritt in Velen, wurde der Schwerpunkt, in der Woche vorher, auf das Aufgabenreiten gelegt. Diese Arbeit hatte sich auch gelohnt. Das spiegelte auch die Note der Richter wieder. Vielleicht gab es noch kleine Feinabstimmungen, die den Unterschied zwischen einer guten und sehr guten Dressur ausmachen und verbessert werden müssen.
Im Springen klappte auch wieder das Grundtempo und ich brauchte keine Fehlerpunkte zu meinem Dressurergebnis von 48,90 zuzählen. Wildling ist sehr gut gesprungen, war immer aufmerksam und machte seinen Job perfekt, so wie ich es von ihm kenne. Er ist einfach spitze!
Seine konstante gute Leistung zeigte er auch mit mir im Gelände. Dort gab es keine Probleme und am Ende waren wir beide die Einzigen, die auch ohne Zeitfehler ins Ziel kamen.
Am Ende durfte ich mir sogar noch die Silbermedaille umhängen lassen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, denn mein diesjähriges Ziel ist es an meine Erfolge aus dem Jahr 2008 anzuknüpfen. Ebenfalls freute mich sehr der Sieg von Julia, denn sie hat es auch verdient, endlich einmal den Preis der Besten zu gewinnen. Erst recht blieb ja auch der Erfolg im Team.
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